Kontakt Kinderarztpraxis:

Kontakt Orthopädie / Kardiologie Privat für Erwachsene:

Bluthochdruck beim Spezialisten im Herzen Münchens behandeln lassen

Bluthochdruck betrifft viele Menschen oft unbemerkt, ist aber einer der zentralen Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Gefäßerkrankungen. Wir erklären Ihnen im Folgenden, wie Hypertonie erkannt wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Gerne ist auch unser Münchner Spezialist für Sie da, wenn Sie Hypertonie behandeln lassen möchten!

Termin vereinbaren

Wünschen Sie eine individuelle Betreuung rund um eine kardiologische Kontrolle?

Unser Expertenteam im M1 Ärztezentrum München verfügt über langjährige Erfahrung in der Kardiologie. Wir beraten Sie gerne telefonisch und planen gemeinsam Ihren nächsten Kontrolltermin.

Was ist Bluthochdruck? Sind Sie betroffen?

Der Blutdruck sorgt normalerweise dafür, dass Organe und Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Die sogenannte Hypertonie liegt vor, wenn der Druck in den Arterien dauerhaft erhöht ist. Gemessen wird er in „Millimeter-Quecksilbersäule“ (mmHg) anhand eines oberen (systolischen) und unteren (diastolischen) Werts. Von Bluthochdruck spricht man bei Erwachsenen in der Regel ab Werten von 140/90 mmHg im Ruhezustand.

Ab wann welche Form der Hypertonie vorliegt:

Kategorie Oberer (systolischer) Wert Unterer (diastolischer) Wert
Optimaler Blutdruck unter 120 mmHg unter 80 mmHg
Normaler Blutdruck 120–129 mmHg 80–84 mmHg
Hochnormaler Blutdruck 130–139 mmHg 85–89 mmHg
Bluthochdruck Grad 1 140–159 mmHg 90–99 mmHg
Bluthochdruck Grad 2 160–179 mmHg 100–109 mmHg
Bluthochdruck Grad 3 ab 180 mmHg ab 110 mmHg

Wichtig zu wissen:
Der Blutdruck schwankt im Lauf des Tages. Wenn Sie also einmal einen erhöhten Wert messen, heißt das nicht automatisch, dass Sie Hypertonie haben. Andersherum bleibt arterielle Hypertonie häufig unbemerkt, da sie meist keine Symptome zeigt. Nur in schweren Fällen treten Ohrensausen, Schwindel, Kopfschmerzen, Röte im Gesicht, Kurzatmigkeit, Druck auf der Brust oder Nasenbluten auf.

Wann zum Arzt?

Vereinbaren Sie gerne einen Termin bei uns, wenn Ihr Blutdruck wiederholt erhöhte Werte zeigt – insbesondere ab etwa 140/90 mmHg in Ruhe. Oder wenn Symptome auftreten, die Sie abklären möchten.

Bei sehr hohen Werten ab etwa 180/110 mmHg oder akuten Symptomen wie starken Brustschmerzen, Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen oder Luftnot sollten Sie sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und den Notarzt rufen.

Bluthochdruck? Unser Hypertensiologe ist im Herzen Münchens für Sie da!

Ein Hypertensiologe ist ein Arzt mit spezieller Zusatzqualifikation für die Diagnostik und Behandlung von Bluthochdruck. Unser Kardiologe und Hypertensiologe Dr. med. Wolfgang Mayer-Berger ist auf die Behandlung der arteriellen Hypertonie spezialisiert und bringt jahrelange Erfahrung mit. Er war viele Jahre als Chefarzt und Ärztlicher Direktor renommierter kardiologischer Kliniken tätig.

Eine Aufnahme von Dr. med. Wolfgang Mayer-Berger.

Dr. med. Wolfgang Mayer-Berger

So funktioniert die Dostikiagn

Eine einzelne Blutdruckmessung reicht nicht aus, um Hypertonie sicher festzustellen. Dafür sind mehrere Messungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten notwendig – auch Werte aus Selbstmessungen zu Hause werden berücksichtigt. Bei Unsicherheiten kann zusätzlich eine 24-Stunden-Blutdruckmessung erfolgen.

Manche Menschen haben in der Arztpraxis höhere Werte als im Alltag („Weißkittelhypertonie“), andere dagegen haben außerhalb der Praxis erhöhte Werte („maskierte Hypertonie“). Deshalb sind regelmäßige Kontrollen besonders wichtig.

Behandlung des Bluthochdrucks bei M1 München

Die gute Nachricht: Sie können selbst einiges tun, um Ihren Blutdruck zu senken oder die Medikamentendosis zu verringern! Deshalb ist uns eine gute Aufklärung sehr wichtig.

Bluthochdruck natürlich senken

Bewegung, Gewichtsreduktion, gesunde Ernährung und der Verzicht auf Rauchen sind wichtige Bestandteile der Therapie der arteriellen Hypertonie. Laut der aktuellen Leitlinie sind nichtmedikamentöse und medikamentöse Therapien komplementäre Säulen einer umfassenden Versorgung. Gerne beraten wir Sie dazu persönlich. 

Zum Weiterlesen empfehlen wir Ihnen außerdem die Patientenblätter der Nationalen Versorgungsleitlinien:

Medikamente und Verträglichkeit

Eine große Analyse von 58 hochwertigen Studien mit mehr als 280.000 Teilnehmenden zeigt: Medikamente gegen Bluthochdruck können das Risiko für Schlaganfälle, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vorzeitigen Tod senken. Eine Behandlung ist also häufig sinnvoll. Vor allem, wenn weitere Risikofaktoren wie Alter, Rauchen, Diabetes oder erhöhte Cholesterinwerte vorliegen. 

Häufig eingesetzte Wirkstoffe sind ACE-Hemmer, Sartane, Diuretika und Kalziumantagonisten. Sie wirken unterschiedlich und können verschiedene Nebenwirkungen haben. Dazu zählen niedriger Blutdruck, Ohnmachtsanfälle, erhöhte Kaliumwerte oder in seltenen Fällen Nierenprobleme. Die meisten Patienten vertragen ihre Medikamente aber gut. Nur 5 bis 10 Prozent der Behandelten brechen die Therapie aufgrund der Nebenwirkungen ab. Häufig ist es auch möglich, durch Anpassung der Dosierung oder einen Wechsel des Präparats eine gute Lösung zu finden. 

Ob der bislang unbehandelte Bluthochdruck zu einer mangelhaften Sauerstoffversorgung des Herzens oder Herzrhythmusstörungen geführt hat, können wir im Rahmen eines Langzeit-EKGs feststellen. Mehr über EKGs in unserer Münchner Praxis erfahren Sie hier.

Erfolg der Behandlung

Geduld und Engagement lohnen sich: Eine Studie legt nahe, dass ein 30-jähriger Bluthochdruck-Patient sein Lebenszeitrisiko auf ein kardiovaskuläres Ereignis von 63,3 Prozent auf 46,1 Prozent senken kann, wenn er konsequent seine Blutdruckmedikamente einnimmt.

Manche Menschen benötigen nur ein Medikament, andere eine Kombination mehrerer Wirkstoffe. Entscheidend ist, die Medikamente regelmäßig und langfristig wie verordnet einzunehmen, damit sie zuverlässig schützen können.

Ihr nächster Schritt: Bluthochdruck in München behandeln lassen

Nehmen Sie Bluthochdruck nicht auf die leichte Schulter, sondern lassen Sie einen Verdacht prüfen und geben Sie bei scheinbar therapieresistenten Fällen nicht auf! Wir sind gerne für Sie da, um Lösungen zu finden. 

Gerne führt unser Bluthochdruck-Spezialist oder einer unserer anderen Ärzte auch einen umfassenden Gesundheitscheck in unserer Münchner Praxis durch.

Aufgereihte Stühle lehnen an der Wand des M1 Ärztezimmers.

Häufige Fragen rund um Hypertonie und die Behandlung in München

Ursachen der arteriellen Hypertonie sind oft mehrere Faktoren („primäre Hypertonie“): Genetische Veranlagung, Übergewicht, Bewegungsmangel, Alkohol, chronischer Stress oder fortgeschrittenes Alter können eine Rolle spielen. In selteneren Fällen liegen sekundäre Ursachen vor („sekundäre Hypertonie“), etwa Nierenerkrankungen oder hormonelle Störungen. Deshalb ist eine ärztliche Abklärung wichtig.

Messen Sie wiederholt Werte ab 140/90 mmHg, sollten sie ärztlich abgeklärt werden. Bei sehr hohen Werten oder Symptomen ist eine zeitnahe medizinische Vorstellung erforderlich. So erhalten Sie rasch eine Diagnose und eine Behandlung, um das erhöhte Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen zu senken.

160/90 mmHg entspricht einer Hypertonie Grad 2 und erhöht langfristig das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Organschäden. Akut ist der erhöhte Blutdruck meist kein Notfall, sofern keine Symptome wie Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen, Atemnot oder starke Brustschmerzen auftreten. Perspektivisch sollten die Werte jedoch zeitnah ärztlich abgeklärt werden.

Hypertonie kann schwere Folgen haben und gilt als einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall, periphere Verschlusskrankheit und Aortenaneurysmen. Liegen die Werte bei rund 120–124 mmHg, ist das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse laut einer Studie um etwa 30 bis 65 % niedriger. Auch die Gesamtsterblichkeit ist reduziert.

140/100 mmHg entspricht einem erhöhten Blutdruck, stellt aber keinen Notfall dar. Die Notaufnahme ist nur empfehlenswert bei Warnsymptomen wie Brustschmerz, Atemnot, Lähmungen, Sprachstörungen oder sehr hohen Werten über 180/120 mmHg mit Beschwerden. Hier handelt es sich um einen hypertensiven Notfall, der eine rasche Behandlung im Krankenhaus erfordert.

Ab etwa 160/110 mmHg oder bei Symptomen wie starken Kopfschmerzen, Sehstörungen, Oberbauchschmerzen oder plötzlichen Ödemen sollte sofort eine klinische Abklärung erfolgen. Dann besteht der Verdacht auf Präeklampsie, die für Mutter und Kind gefährlich werden kann und rasch behandelt werden muss.

Häufig ist eine langfristige medikamentöse Therapie nötig, da Bluthochdruck chronisch verläuft und ohne Behandlung oft wieder ansteigt. Anpassungen des Lebensstils ermöglichen eventuell eine Senkung der Dosis. 

Ein Hausarzt kann Diagnose, Basistherapie und Verlaufskontrolle meist problemlos übernehmen. Ein Kardiologe oder Hypertensiologe wird empfohlen bei therapieresistentem Blutdruck, unklarer Ursache, Organschäden oder komplexen Begleiterkrankungen wie Herz- oder Nierenproblemen. Sie können auch eine Hypertonie-Ambulanz in München aufsuchen, wenn Sie komplexe Fragestellungen abklären lassen möchten. 

Normalerweise nein. Eine neue KI („AIRE-HTN“) kann aber entsprechende Muster in Routinedaten eines EKGs erkennen und daraus das individuelle Risiko für späteren Bluthochdruck sowie schwere Folgeerkrankungen berechnen – selbst dann, wenn das EKG für Ärzte unauffällig wirkt. Die Technologie wurde mit Daten von über einer Million EKGs trainiert und zeigt in Studien eine gute Vorhersagegenauigkeit.

Bei erhöhten Werten in der Arztpraxis, aber normalen Werten zu Hause, sollte eine 24-Stunden-Blutdruckmessung erfolgen. Wiederholte Selbstmessungen unter standardisierten Bedingungen helfen, echte Hypertonie von stressbedingten Anstiegen zu unterscheiden und unnötige Therapien zu vermeiden.

Der isolierte systolische Blutdruck bedeutet: hoher systolischer, aber normaler diastolischer Blutdruck. Sie ist im Alter meist Folge steifer Gefäße, tritt aber auch bei jungen Menschen auf – dort mit anderen Ursachen.

Bei jungen Betroffenen wird sie vor allem durch eine überaktive Herzfunktion (hohes Schlagvolumen, „hyperkinetischer Kreislauf“) und ein Ungleichgewicht zwischen Herzleistung und Gefäßelastizität erklärt. Auch Stresssystem, Sport oder frühe Gefäßveränderungen können eine Rolle spielen.

ISH ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen relativ häufig, besonders bei Männern, Übergewicht oder metabolischen Faktoren. Ihre Bedeutung ist jedoch umstritten: Sie kann harmlos sein, aber auch eine frühe Form späterer Hypertonie darstellen. Wichtig für die Beurteilung sind Langzeit-Blutdruckmessung und zentraler Blutdruck. In manchen Fällen kann auch ein allgemeiner Sportler-Checkup Sinn machen.

Wen möchten Sie anrufen?

Bitte wählen Sie eine Abteilung: