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Echokardiographie (Herzultraschall) in München

Die Echokardiographie – auch Herzecho, Herzultraschall oder UKG (Ultraschallkardiographie) genannt – ist neben dem EKG die zentrale Untersuchungsmethode der modernen Kardiologie. Mit hochfrequenten Ultraschallwellen erzeugen wir ein bewegtes Echtzeit-Bild des Herzens: Herzkammern, Herzklappen, Herzmuskel und die großen herznahen Gefäße lassen sich damit präzise beurteilen, ohne dass der Körper belastet wird. Keine Strahlung, keine Nadeln, kein Kontrastmittel und trotzdem ein außergewöhnlich aussagekräftiger Befund.


In unserer kardiologischen Privatpraxis im M1 Ärztezentrum – zentral in der Münchner Innenstadt gelegen – führen wir die Echokardiographie mit moderner Ultraschalltechnik durch. Unsere Kardiologen verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Herzbildgebung. Dr. med. A. Klein ist Fachkundiger Echokardiograph und hat in seiner klinischen Laufbahn viele tausend Untersuchungen durchgeführt. Die Qualität des Befunds hängt nicht nur vom Gerät ab, sondern entscheidend von der Erfahrung des Untersuchers.

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Wünschen Sie eine personalisierte Vorsorge oder einen Herzultraschall?

Unser kardiologisches Expertenteam bietet individuelle Prävention für die ganze Familie an und berät Sie gerne telefonisch im M1 Ärztezentrum.

Was zeigt der Herzultraschall?

Die Echokardiographie liefert Informationen, die kein anderes nicht-invasives Verfahren in dieser Kombination bietet:

Größe und Wanddicke der Herzkammern, Zustand des Herzmuskels, Verdickungen oder Aussackungen der Herzwand – all das ist im Ultraschall direkt sichtbar.

Die Pumpfunktion des linken Ventrikels (Auswurffraktion) ist ein zentraler Messwert, zum Beispiel bei Verdacht auf Herzschwäche. Auch die Entspannungsfähigkeit des Herzmuskels – ein früher Hinweis auf eine diastolische Dysfunktion – lässt sich beurteilen.

Herzklappenfehler gehören zu den häufigsten kardiologischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Die Echokardiographie zeigt, ob eine Klappe undicht ist (Insuffizienz) oder nicht weit genug öffnet (Stenose) und wie ausgeprägt die Veränderung ist. Das ist entscheidend für die Therapieplanung.

Der Herzbeutel, der das Herz umgibt, lässt sich ebenfalls beurteilen. Flüssigkeitsansammlungen rund um das Herz (Perikarderguss) werden zuverlässig erkannt.

Die Aorta ascendens, der Aortenbogen und die Lungenarterien sind im Ultraschall einsehbar und können auf Erweiterungen oder Veränderungen untersucht werden.

Ärztin oder Arzt erklärt mit einem Herzmodell den Aufbau des menschlichen Herzens während eines Patientengesprächs, im Vordergrund EKG-Ausdrucke und Hände eines Patienten.

Wann ist eine Echokardiographie sinnvoll?

Eine Echokardiographie ist immer dann angebracht, wenn konkrete Beschwerden abgeklärt werden müssen – aber auch als Teil einer vorausschauenden Herzvorsorge. Typische Anlässe:

  • Luftnot unter Belastung oder in Ruhe
  • Brustschmerzen oder Druckgefühl in der Brust
  • Herzstolpern, unregelmäßiger Herzschlag, Herzrasen
  • Unerklärter Schwindel oder Bewusstlosigkeit
  • Ungeklärte Müdigkeit und rasche Erschöpfbarkeit
  • Bluthochdruck, der über Jahre das Herz belastet und zu Verdickungen der Herzwand führen kann
  • Diabetes mellitus mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko
  • Bekanntes oder vermutetes Herzklappenleiden
  • Zustand nach Herzinfarkt oder Herzoperation
  • Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, bei dem die Vorhöfe und deren Funktion beurteilt werden müssen
  • Verdacht auf Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Verlaufskontrolle nach Herzinfarkt
  • Kontrolle der Herzfunktion unter medikamentöser Therapie
  • Regelmäßige Nachsorge bei Patientinnen und Patienten mit Herzschrittmacher oder ICD – hier beurteilen wir auch die Herzfunktion und können die Ergebnisse direkt mit der Schrittmacher-Kontrolle verknüpfen
  • Als Bestandteil eines kardiologischen Gesundheits-Check-ups
  • Vor der Aufnahme intensiver sportlicher Aktivität, insbesondere bei Personen über 35 oder mit familiärer Herzvorbelastung
  • Bei familiärer Häufung von Herzerkrankungen, zum Beispiel bei Verdacht auf eine genetisch bedingte Kardiomyopathie

Unsere Untersuchungsverfahren

Echokardiographie ist nicht gleich Echokardiographie – je nach Fragestellung setzen wir unterschiedliche Techniken ein.

Die TTE ist die Standarduntersuchung und der Ausgangspunkt jeder kardiologischen Bildgebung. Der Schallkopf wird von außen auf den Brustkorb aufgesetzt, während Sie entspannt in Linksseitenlage auf der Liege liegen. Die Untersuchung dauert in der Regel 10 bis 20 Minuten, ist völlig schmerzfrei und erfordert keine Vorbereitung. Wir erhalten damit ein vollständiges Bild der Herzstruktur und -funktion, können Klappenfehler einschätzen und die Pumpfunktion messen.

Die Farbdoppler-Echokardiographie ist fester Bestandteil jeder modernen TTE. Zusätzlich zum anatomischen Schwarz-Weiß-Bild wird der Blutfluss farbig überlagert dargestellt: Blut, das sich auf den Schallkopf zubewegt, erscheint rot, Blut, das sich wegbewegt, blau. So lässt sich auf einen Blick erkennen, ob eine Herzklappe undicht ist oder ob es Turbulenzen im Blutfluss gibt, die auf eine Verengung hinweisen. Die Druckgradienten über den Klappen können gemessen und mit Referenzwerten verglichen werden.

Eine Weiterentwicklung der Dopplertechnik, bei der wir nicht den Blutfluss, sondern die Bewegungsgeschwindigkeit des Herzmuskels selbst messen. Diese Methode ist besonders wertvoll zur Früherkennung einer diastolischen Dysfunktion – also einer Störung der Herzmuskelentspannung – und liefert Informationen, die im Standard-Echo allein nicht immer sichtbar sind.

Ihre Ansprechpartner für die Echokardiographie am Marienplatz

Eine Aufnahme von Dr. med. Wolfgang Mayer-Berger.

Dr. med. Wolfgang Mayer-Berger

Dr. med. Wolfgang Mayer-Berger ist Facharzt für Kardiologie, Hypertensiologe und Präventivmediziner mit über 35 Jahren klinischer Leitungserfahrung. Sein Schwerpunkt liegt auf der Herz-Kreislauf-Prävention: Er nutzt die Echokardiographie als Werkzeug, um Risikofaktoren frühzeitig sichtbar zu machen und individuelle Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

Portrait von Herr Dr. Klein

Dr. med. A. Klein

Dr. med. A. Klein ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Notfallmedizin mit über 25 Jahren klinischer Erfahrung. Er verfügt über die Fachkunde Echokardiographie und hat in seiner Laufbahn als Oberarzt im Herzkatheterlabor des Klinikums Schwabing täglich mit komplexer Herzbildgebung gearbeitet. Heute begleitet er seine Patientinnen und Patienten im M1 Ärztezentrum mit dem gleichen Anspruch an diagnostische Präzision – in einer ruhigen, privaten Atmosphäre ohne Klinikbetrieb.

So läuft Ihre Untersuchung ab

Für die transthorakale Echokardiographie ist keine besondere Vorbereitung notwendig – Sie können mit normaler Mahlzeit und Medikamenten zu uns kommen.


Nach kurzem Anlegen der EKG-Elektroden zur gleichzeitigen Herzrhythmusdokumentation tragen wir ein Ultraschall-Kontaktgel auf den Brustkorb auf. Das Gel sorgt dafür, dass die Schallwellen ohne Verlust in den Körper eindringen. Dann führt der Arzt den Schallkopf in verschiedenen definierten Positionen am Brustkorb entlang – parasternal, apikal, subkostal und gewinnt so unterschiedliche Schnittbilder des Herzens.


Die gesamte Untersuchung inklusive erster Auswertung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Im Anschluss erläutern wir Ihnen die Befunde Schritt für Schritt, ordnen sie in Ihre Krankengeschichte ein und besprechen, welche Konsequenzen sich daraus ergeben – ob das eine Anpassung der Medikation ist, eine Verlaufskontrolle in sechs Monaten oder die Empfehlung zu einer weiterführenden Untersuchung.


Ein schriftlicher Befundbericht geht Ihnen oder auf Wunsch auch Ihrem Hausarzt zu.

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Häufige Fragen zur Echokardiographie

Nein. Die transthorakale Echokardiographie ist vollständig schmerzfrei und ohne jede Strahlenbelastung. Das Kontaktgel kann sich kurz kühl anfühlen, mehr nicht. Die Untersuchung kann auch wiederholt durchgeführt werden, ohne dass gesundheitliche Risiken entstehen.

Die eigentliche Bildgebung dauert 10 bis 20 Minuten. Mit Vorbesprechung, Anlegen der Elektroden und abschließender Befundbesprechung sollten Sie etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.

Für die transthorakale Echokardiographie nicht. Sie können normal essen, trinken und Ihre Medikamente wie gewohnt einnehmen.

Nein. Als Privatpraxis können Sie sich direkt bei uns anmelden – telefonisch oder über unser Kontaktformular. Wenn Sie eine Überweisung von Ihrem Hausarzt oder einem anderen Facharzt mitbringen, ist das hilfreich für den Kontext, aber keine Voraussetzung.

Die Kosten für eine Echokardiographie richten sich nach dem Umfang der Untersuchung und werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Privatversicherte erhalten die Kosten in der Regel von ihrer Krankenversicherung erstattet – je nach Tarif vollständig oder teilweise. Selbstzahler sind bei uns ebenfalls willkommen; wir informieren Sie vorab transparent über die anfallenden Kosten, damit es keine Überraschungen gibt. Gesetzlich Versicherte können die Untersuchung als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) in Anspruch nehmen.

Das EKG erfasst die elektrische Aktivität des Herzens und gibt Hinweise auf Rhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen und Erregungsleitungsprobleme. Die Echokardiographie zeigt das Herz bildlich – also wie es aussieht, wie es sich bewegt und wie die Klappen funktionieren. Beide Untersuchungen messen grundlegend verschiedene Dinge und ergänzen sich deshalb optimal. Ein auffälliges EKG liefert oft erst im Echo die vollständige Erklärung und umgekehrt.

Eine klare Altersgrenze gibt es nicht. Wer familiäre Herzvorbelastung, Bluthochdruck oder andere Risikofaktoren hat, sollte nicht auf Symptome warten. Im Rahmen unseres kardiologischen Check-ups beraten wir Sie, welche Untersuchungen in Ihrer Situation sinnvoll sind.

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